Vier Jahre nach der Spezifikation steckt Auracast in sehr vielen Geräten, die längst verkauft sind. Was jetzt zählt, ist die Freischaltung im Menü. Und die hat 2025 begonnen.
Die kurze Antwort
Am Chip liegt es nicht, und es lag nie am Chip. Die passende Funkhardware wird seit Ende 2021 verbaut, die Spezifikation ist seit Mitte 2022 fertig.
Was gefehlt hat, war die Freischaltung durch die Gerätehersteller. Genau die läuft jetzt: seit September 2025 auf Android, seit Frühjahr 2026 breit bei Samsung, parallel dazu bei einer wachsenden Zahl von Hörgeräten und Ohrhörern.
Und es fehlt weiterhin etwas. Eine große Smartphone-Plattform ist bisher nicht dabei, und zwei der großen Hörgerätekonzerne haben angekündigt, aber noch nicht ausgeliefert. Beides ist für ein Haus lösbar, und zwar heute.
Zwei Bilder aus diesem Jahr
Im Januar 2026 ging am Flughafen Frankfurt der weltweit erste Auracast-Betrieb an einem Flughafen in Betrieb, zunächst an zwei Gates in Terminal 1. Die Sendeeinheiten sitzen in den vorhandenen Ansagestationen, ohne Umbau der Verkabelung.
Im Juli 2026 zog der Flughafen München nach, mit sechs Gates in zwei Terminals. Auf kompatiblen Geräten blenden sich die Durchsagen dort über laufende Musik ein und danach wieder aus.
Zwischen beiden Terminen liegen ein halbes Jahr und der dreifache Umfang. Das ist der Takt, in dem sich diese Technologie derzeit bewegt.
Die Hardware war zuerst da
Qualcomms eigener Produktbrief nennt den Snapdragon 8 Gen 1 im November 2021 den ersten Snapdragon, der Broadcast Audio unterstützt. Das Public Broadcast Profile, auf dem Auracast aufsetzt, wurde erst acht Monate später verabschiedet. Android 13 brachte Bluetooth LE Audio im August 2022 ins Betriebssystem.
Danach passierte lange wenig, was ein normaler Nutzer hätte bemerken können.


46 Monate vom Chip bis zum Nutzer. Die Funkhardware war Ende 2021 verfügbar, die Spezifikation Mitte 2022. Gebremst hat nicht der Chip, sondern die Freischaltung im Menü.
Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1 Product Brief (30.11.2021); Bluetooth SIG, Public Broadcast Profile 1.0 (5.7.2022); Samsung Newsroom (29.8.2023); Android Authority (20.2.2024); Google-Blog (3.9.2025); Samsung Support (5/2026).
Das erste Consumer-Produkt mit funktionierendem Auracast kam im September 2023, als Samsung die Funktion per Firmware-Update für die Galaxy Buds2 Pro und die Fernseher der Oberklasse freischaltete. Der breite Rollout folgte am 3. September 2025: Google schaltete Auracast mit Android 16 QPR1 auf Pixel 8 und neuer frei, gemeinsam mit mehreren Xiaomi-Modellen und Sony-Kopfhörern per Firmware.
Vom ersten auracast-fähigen Smartphone-Chip bis zur breiten Verfügbarkeit vergingen 46 Monate. Der Vorlauf ist damit abgearbeitet, und er fällt kein zweites Mal an.
Drei Ebenen, die man auseinanderhalten muss
„Unterstützt Auracast“ kann drei verschiedene Dinge bedeuten. Wer Geräte beschafft, sollte die Ebenen sauber trennen.
- Der Chip kann es. Die nötige Funktechnik ist seit Bluetooth 5.2 spezifiziert, allerdings als optionales Merkmal. Ein Datenblatt mit „Bluetooth 5.3“ garantiert sie nicht.
- Firmware und Software aktivieren es. Bei modernen Funkchips ist die Bluetooth-Version teilweise eine Eigenschaft der Firmware, nicht der Hardware.
- Der Gerätehersteller schaltet es im Menü frei. Hier lag die eigentliche Verzögerung.
Wie groß dieser Abstand sein kann, zeigen dokumentierte Fälle.
| Fall | Hardware seit | im Menü seit | Abstand |
|---|---|---|---|
| Google Pixel 8 und 8 Pro | Okt. 2023 | Sep. 2025 | 23 Monate |
| Google Pixel Buds Pro 2 | Sep. 2024 | Sep. 2025 | 12 Monate |
| Samsung Galaxy S23, Senderfunktion | Feb. 2023 | Feb. 2024 | 12 Monate |
Bei den Pixel Buds Pro 2 ist der Fall besonders gut belegt. Sie konnten Auracast ab Werk, es wurde nur nicht beworben, weil damals kein Pixel-Telefon die Gegenstelle hatte.
Ein Hinweis für die Beschaffung: Die Trennlinie verläuft nicht entlang der Gerätegeneration. Pixel 8a und 9a fehlt die nötige Funkhardware, obwohl sie denselben Hauptprozessor tragen wie die großen Modelle. Ursache ist der günstigere Funkchip. Dasselbe Muster gibt es bei Fernsehern, wo innerhalb einer Modellreihe die großen Geräte Auracast senden und die kleinen nicht. Kein Endgeräte-Datenblatt verrät das zuverlässig. Fragen Sie im Zweifel nach der konkreten Modellnummer.
Wo Auracast heute schon ankommt


Wo Auracast heute schon ankommt. Stand 7. August 2026. „Eingeschränkt“ bedeutet: Hardware und Ankündigung liegen vor, die Funktion ist für Nutzer aber noch nicht oder nur teilweise erreichbar.
Zusammengestellt aus Herstellerangaben, der Auracast-Produktliste der Bluetooth SIG, dem Google-Blog vom 3.9.2025, Samsung-Support (Stand 26.5.2026), Apple-Spezifikationen, HearingTracker und Aurahear (Stand Juli 2026). „Kein Beleg“ heißt nicht „kann es nicht“, sondern dass sich keine belastbare Quelle finden ließ.
Die Landkarte hat vier bemerkenswerte Züge.
Auf der Empfängerseite ist die Sache erledigt. Es gibt Auracast-Ohrhörer bei Samsung, Sony, JBL, Google und Technics, und inzwischen auch im Billigsegment. Modelle unter fünfzig Euro sind verfügbar. Das Preisargument ist damit vom Tisch.
Bei den Hörgeräten liefern vier große Anbieter aus. GN mit ReSound, Beltone und Jabra Enhance ist seit 2024 dabei, Demant mit Oticon, Bernafon und Philips per Firmware-Update, Starkey seit Januar 2026, Cochlear für Nucleus 8 und Baha 7. Für einen erheblichen Teil der Hörgeräteträgerinnen und Hörgeräteträger ist Auracast damit heute direkt nutzbar, ohne Zusatzgerät.
Auf der Senderseite wächst es langsamer. Drei Fernsehhersteller senden Auracast, Soundbars und Spielkonsolen bislang nicht. Das ist für ein Haus allerdings kaum relevant, weil dort ohnehin ein professioneller Sender an die vorhandene Beschallung angebunden wird und nicht ein Fernseher.
Windows liefert die Technik, nennt sie aber anders. „Shared Audio“ streamt auf zwei Geräte gleichzeitig und arbeitet nicht als offener Broadcast an beliebig viele Zuhörer. Für den Saal ist das kein Ersatz, für den Arbeitsplatz eine nützliche Ergänzung.
Was noch fehlt
Ehrlichkeit gehört zu einer Bestandsaufnahme dazu, sonst planen Sie falsch.
Stand August 2026 unterstützt kein Apple-Betriebssystem Auracast, weder als Sender noch als Empfänger. Die AirPods Pro 3 vom September 2025 nutzen weiterhin Bluetooth 5.3 ohne LE Audio, und weder die Barrierefreiheits-Ankündigung im Mai 2026 noch die WWDC im Juni brachten dazu etwas.


Der Smartphone-Markt nach Auracast-Unterstützung. Weltweite Auslieferungen im ersten Quartal 2026, insgesamt 293,8 Millionen Geräte. Die Plattform ohne Auracast steht für 21,0 Prozent davon.
Marktanteile: IDC Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker, Datenstand 23. Juni 2026. Zuordnung der Auracast-Fähigkeit anhand der belegten Gerätelisten; eine offizielle Statistik dazu veröffentlicht kein Marktforscher.
Apple hielt im ersten Quartal 2026 nach Zahlen von IDC 21,0 Prozent der weltweiten Smartphone-Auslieferungen. Wer eine Anlage in einen Bahnhof oder ein Theater baut, muss also damit rechnen, dass rund jeder fünfte Gast das Signal mit dem eigenen Telefon nicht abrufen kann.
Das ist eine Planungsgröße, kein Ausschlusskriterium, und genau dafür gibt es Leihempfänger. Ein dediziertes Gerät des Hauses funktioniert unabhängig davon, welches Telefon jemand in der Tasche hat, und mit induktiver Halsschleife erreicht es zusätzlich Hörgeräte ohne Auracast. Wir haben das in Auracast, der Nachfolger von Induktionsschleifen und Telecoils ausführlicher begründet: Der Standard sorgt für Reichweite, der Empfänger für Verlässlichkeit.
Bei den Hörgeräten haben zwei der großen Konzerne ihre Plattformen als auracast-fähig angekündigt, die Freischaltung steht aber noch aus. Als Begründung wird unter anderem auf die noch fehlende internationale Norm für Auracast-Höranlagen verwiesen, die derzeit für Ende 2027 erwartet wird. Für Sie als Betreiber heißt das schlicht: Rechnen Sie in den nächsten zwei Jahren weiter mit gemischtem Publikum.
Warum es Zeit braucht, und warum es trotzdem vorangeht
Zwei Effekte erklären das Tempo besser als jede Absichtserklärung, und beide lassen sich rechnen.
Drei Dinge müssen gleichzeitig da sein


Auracast braucht drei Dinge gleichzeitig. Ein Sender im Raum, ein Empfänger im Ohr, ein Steuergerät in der Hand. Fehlt eines, passiert nichts, und deshalb multiplizieren sich die Durchdringungsgrade, statt sich zu addieren.
Eigene Modellrechnung mit drei unabhängigen, gleich verbreiteten Komponenten. Vereinfachend, aber die Größenordnung erklärt die Leserbefragung von SoundGuys vom Dezember 2025.
Ein Auracast-Erlebnis im Alltag braucht einen Sender im Raum, einen Empfänger im Ohr und meist ein Steuergerät in der Hand. Fehlt eines davon, passiert nichts. Die Durchdringungsgrade multiplizieren sich also, statt sich zu addieren.
Bei jeweils fünfzig Prozent Verbreitung passt es in zwölf bis dreizehn Prozent der Situationen zusammen. Bei siebzig Prozent sind es schon vierunddreißig, bei neunzig Prozent dreiundsiebzig. Die Kurve wird nach oben hin steil. Genau deshalb wirkt der Fortschritt lange unsichtbar und dann plötzlich schnell.
Dieselbe Rechnung erklärt auch, warum viele die Technologie noch nicht kennen. Eine Leserbefragung eines Kopfhörer-Fachmagazins ergab im Dezember 2025, dass zwei Drittel der Befragten noch nie von Auracast gehört hatten.
Für ein Haus ist der praktische Schluss angenehm einfach: Wer den Sender stellt und Leihempfänger bereithält, kontrolliert zwei der drei Faktoren selbst und muss nicht auf den Markt warten.
Der Gerätebestand erneuert sich langsam


Wie lange sich ein Gerätebestand erneuert. So lange braucht der installierte Bestand für einen vollständigen Austausch, wenn ab sofort jedes neu verkaufte Gerät Auracast mitbrächte.
Smartphone-Ersatzzyklus: Counterpoint Research, 18.11.2025. Hörgeräte-Stückzahlen: EHIMA, 20.5.2026. Fernseher: Omdia, 26.6.2025. Smartphones: IDC, 2.12.2025. Die Ersatzzyklen für Ohrhörer, Hörgeräte und Fernseher sind Branchen-Faustregeln.
Selbst wenn ab heute jedes neu verkaufte Gerät Auracast beherrschte, wäre der Bestand erst nach Jahren durchdrungen. Der weltweite Smartphone-Ersatzzyklus liegt nach Zahlen von Counterpoint Research bei 43,4 Monaten. Bei Hörgeräten rechnet die Branche mit fünf bis sieben Jahren, bei Fernsehern mit acht bis zehn.
Zum Vergleich lohnt der Blick zurück. Bluetooth 1.0 brauchte von der Spezifikation bis zum Massenmarkt sechs bis sieben Jahre, A2DP etwa fünf, Bluetooth LE vier bis sechs. Auracast liegt mit prognostizierten sechs bis acht Jahren im oberen Bereich dieser Spanne, aber nicht außerhalb davon. Ein Fachdienst datierte den realistischen Mainstream-Zeitpunkt schon 2024 auf das Jahr 2028. Nach dem, was seither ausgeliefert wurde, wirkt das nach wie vor plausibel.
Ein Wort zu den Marktprognosen


Der Horizont wandert mit. Jede Ausgabe des Bluetooth Market Update nennt seit vier Jahren ungefähr dieselbe Zahl, jeweils für ein Jahr später. Das ist ein Hinweis zur Quellenwahl, kein Urteil über die Technologie.
Bluetooth SIG Market Update 2022 bis 2025 (Datenbasis jeweils ABI Research), ABI Research Bluetooth Market Tracker und das Marktdashboard der SIG, Stand 1. Juli 2026.
Fast alle kursierenden Auracast-Zahlen haben dieselbe Quelle. Die Bluetooth SIG lizenziert Marktdaten von ABI Research und veröffentlicht sie. „Die SIG sagt X“ und „ABI sagt X“ sind also dieselbe Aussage.
Diese Zahlen haben ein Muster, das man kennen sollte. Der Prognosehorizont beträgt in jeder Ausgabe fünf Jahre, und der versprochene Zielwert bleibt bei sieben bis acht Milliarden Geräten pro Jahr. Er wandert mit dem Zieljahr mit. Die 2022 für 2026 versprochenen sieben Milliarden werden dieses Jahr real nicht erreicht.
Zwei weitere Präzisierungen gehen in der Berichterstattung meist unter. Die Zahlen sind jährliche Auslieferungen, nicht der Bestand im Markt. Und es sind LE-Audio-Geräte, nicht Auracast-Geräte. Nicht jedes LE-Audio-Gerät beherrscht Auracast, und schon gar nicht als Sender.
Das ist kein Grund zur Skepsis gegenüber der Technologie, sondern ein Hinweis zur Quellenwahl. Belastbar ist, was ausgeliefert und freigeschaltet ist. Danach sieht es 2026 deutlich besser aus als 2024.
Was der Gesetzgeber tut, und was nicht
Hier lohnt es sich, einer verbreiteten Annahme zu widersprechen.
Der European Accessibility Act gilt seit dem 28. Juni 2025 und wird häufig als Treiber für Höranlagen genannt. Er erfasst aber Produkte mit digitaler Bedienung und bestimmte Dienstleistungen, nicht die bauliche Umwelt. In Deutschland ergibt sich die Pflicht zu einem Übertragungssystem für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen stattdessen aus DIN 18040-1 und den Landesbauordnungen, in Österreich aus den entsprechenden Landesregelungen.
Bemerkenswert daran ist die Formulierung. Beide Regelwerke verlangen ein geeignetes Übertragungssystem und nennen die Induktionsschleife als Beispiel, nicht als Vorschrift. Auracast ist damit grundsätzlich ein zulässiger Weg. Was noch fehlt, ist die zugehörige Prüfnorm, die für Ende 2027 erwartet wird. Bis dahin sollten Abnahmekriterien vertraglich vereinbart werden.
Diese Aussage ist sorgfältig recherchiert, aber keine Rechtsberatung. Wer daraus eine Ausschreibung ableitet, sollte sie juristisch prüfen lassen.
Was im deutschsprachigen Raum passiert
Der DACH-Raum steht besser da, als man vermuten würde.
- Flughafen Frankfurt, seit 28. Januar 2026, Gates A16 und A17 in Terminal 1, weltweit der erste Flughafen mit Auracast für öffentliche Durchsagen.
- Flughafen München, seit 14. Juli 2026, sechs Gates in zwei Terminals.
- Camera Zwo in Saarbrücken, seit Juni 2026, erstes deutsches Kino mit Auracast in allen fünf Sälen. Die Saalauswahl läuft über die Hörgeräte-App.
- 90 neue S-Bahnen in München, 84 Klassenräume an Münchner Schulen und Hörsäle am KIT.
- EUHA-Kongress 2025 in Nürnberg, 9.000 Teilnehmende, zwei parallele Sprachkanäle über drei Bereiche.
Lehrreich ist der ehrliche Befund vom EUHA-Kongress. Der Vortragssaal mit professioneller Tonabnahme funktionierte gut, der Ton war laut und klar über dem Hintergrundgemurmel. Die offene Fläche daneben scheiterte, allerdings nicht am Funk, sondern am Mikrofon, das zu viel Umgebungsgeräusch aufnahm.
Das ist die wichtigste Betriebslektion überhaupt. Auracast überträgt genau das, was am Eingang anliegt. Die Tonabnahme bleibt das eigentliche Qualitätsrisiko, nicht die Funkstrecke. Was das für die Praxis heißt, haben wir in Wenn der Saal sendet beschrieben.
Was daraus folgt
Für die Beschaffung. Fragen Sie nicht nach der Bluetooth-Version, sondern danach, ob das konkrete Modell Auracast im Menü hat und ab welcher Firmware. Die dritte der drei Ebenen entscheidet, nicht die erste.
Für Betreiber. Auracast ist heute eine tragfähige Lösung und in vielen Häusern die wirtschaftlichere. Die Induktionsschleife bleibt daneben relevant, solange sie vorhanden ist und funktioniert. Parallelbetrieb ist kein Kompromiss, sondern in der Übergangszeit die beste Versorgung. Zwei Punkte sind dabei nicht verhandelbar: Senden Sie immer einen Standard-Quality-Stream, weil Hörgeräte und Cochlea-Implantate ausschließlich diesen empfangen. Und halten Sie Leihempfänger bereit, weil Sie nur bei eigenen Geräten wissen, dass sie funktionieren.
Für alle, die den Markt beobachten. Drei Dinge entscheiden die nächsten zwei Jahre: die noch fehlende Smartphone-Plattform, die Freischaltung bei den beiden verbliebenen Hörgerätekonzernen und die Prüfnorm Ende 2027. Bewegt sich eines davon, bewegt sich der ganze Markt ein Stück.
Fazit
Die Technologie funktioniert, die Hardware ist seit Jahren verbaut, Ohrhörer kosten unter fünfzig Euro und die ersten Flughäfen laufen im Regelbetrieb. Was noch fehlt, sind keine Erfindungen mehr, sondern Freischaltungen. Die trifft eine überschaubare Zahl von Unternehmen, und 2025 und 2026 haben die meisten davon geliefert.
Für ein Haus ist die praktische Konsequenz erfreulich unspektakulär. Sie müssen nicht warten, bis der Markt fertig ist. Sie brauchen einen Sender an der vorhandenen Beschallung und eine Handvoll Leihempfänger. Damit erreichen Sie heute alle, die kommen, und morgen zusätzlich alle, deren eigenes Gerät inzwischen mitspielt.
Wie die Geräte zusammenspielen, steht in Ist Auracast Bluetooth? und in Muss mein Smartphone Auracast unterstützen?. Unseren Sender TX und den Empfänger RX finden Sie auf den Produktseiten.
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Quellen
Chips, Plattformen, Betriebssysteme
- Qualcomm: Snapdragon 8 Gen 1 Product Brief (30.11.2021)
- Google: LE Audio Auracast support expands to more Android devices (3.9.2025)
- Android: Compatibility Definition Document und Bluetooth LE Audio Overview
- Samsung: Using Auracast (Stand 26.5.2026)
- Android Authority: Samsung Auracast in One UI 6.1 (20.2.2024) und Pixel-Support (3.9.2025)
- 9to5Google: Auracast auf Pixel, 8a und 9a ohne Hardware; Android Police: Pixel Buds Pro 2 (2.10.2024)
- Microsoft: Shared Audio Preview (31.10.2025)
- Apple: AirPods Pro 3 Tech Specs; Aurahear: WWDC 2026 ohne Auracast
Hörgeräte
- Aurahear: Which hearing aids have Auracast built-in (Stand 14.7.2026)
- HearingTracker: Best Bluetooth Hearing Aids of 2026
- EFHOH: Emerging International Standards for Assistive Listening Systems (März 2026), Zeitplan der Prüfnorm
Geräte, Markt und Prognosen
- Bluetooth SIG: Auracast Product Finder und Market Dashboard
- ABI Research: Total Bluetooth Auracast Deployments by Venue Type
- IDC: Smartphone Market Share (Datenstand 23.6.2026)
- Counterpoint Research: Smartphone Replacement Cycle (18.11.2025)
- SoundGuys: What is Auracast (16.12.2025), Leserbefragung
- audioXpress: Managing Expectations, The Bluetooth LE Audio Calendar (8.8.2024)
- FlatpanelsHD: LG OLED TVs add Bluetooth Auracast (22.7.2025) und Samsung is first to bring Auracast to TVs (30.8.2023)
Installationen und Recht
- Fraport: Auracast am Flughafen Frankfurt (28.1.2026)
- Aurahear: Munich Airport latest to join the Auracast revolution (Juli 2026) und EUHA 2025
- Deutscher Schwerhörigenbund: Erstes Kino in Deutschland mit Auracast in allen Sälen (4.6.2026)
- EUR-Lex: Richtlinie (EU) 2019/882, Erwägungsgrund 49
- Bundesfachstelle Barrierefreiheit: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
- nullbarriere.de: Warum induktive Höranlagen? DIN 18040-1, DIN 18041, BGG § 4