Ja, absolut!
Die Zeichen auf dem Markt für Hörsysteme stehen unmissverständlich auf Revolution.
Schwerhörigkeit ist ein weit verbreitetes Thema. Allein in Österreich gibt es rund 1,7 Millionen schwerhörige Menschen, von denen derzeit etwa 0,4 Millionen ein Hörgerät nutzen, die verfügbare Technologie wird erfreulicherweise immer intelligenter, nahtloser und vernetzter.
Das absolute Zauberwort der Stunde heißt Auracast. Diese neue Bluetooth-Audio-Technologie verspricht, das gemeinsame Hören an öffentlichen Orten, vor dem heimischen Fernseher oder bei Vorträgen massiv zu vereinfachen. Doch wie sieht die aktuelle Marktlage aus und wann wird Auracast der absolute Standard in unseren Ohren sein? Ein Blick auf die Zahlen zeigt eine vielversprechende Entwicklung.
Ein Markt im technologischen Aufbruch
Der weltweite Markt, der zu 99 Prozent von fünf großen Herstellern beherrscht wird, setzt bereits mit voller Kraft auf diese Innovation. Während einige Akteure die Technologie schon fest in ihren neuesten Geräten verbaut haben, bereiten andere ihre Hardware intensiv per Update darauf vor.
Steiler Aufstieg: Der Weg zum neuen Standard
Die Zukunftsaussichten sind dabei beeindruckend und zeigen ein rasantes Wachstum. Die Technologie wird sich in rasantem Tempo im Handel durchsetzen. Bereits im Jahr 2026 wird voraussichtlich fast die Hälfte aller neu verkauften Hörgeräte direkt mit Auracast ausgestattet sein.
Der große Durchbruch steht uns dann kurz bevor: Bis zum Jahr 2029 wird erwartet, dass so gut wie jedes neu verkaufte Gerät die zukunftsweisende Auracast-Funktion besitzt. Dieser schnelle Fortschritt wird vor allem dadurch angetrieben, dass die führenden Entwickler die Technologie zügig auch in die günstigeren Einstiegs- und Kassensegmente integrieren, um eine flächendeckende Versorgung zu ermöglichen.
Wann spüren wir die Veränderung im Alltag?
Da ein hochwertiges Hörsystem ein treuer Begleiter für mehrere Jahre ist und statistisch gesehen etwa jeder fünfte Nutzer sein Gerät im sechsten Jahr gegen ein neues austauscht, breitet sich die Technologie im täglichen Leben schrittweise aus. Doch auch hier geht es zügig voran.
Im Jahr 2030 werden bereits zwei Drittel aller aktiven Hörgeräteträger ein Auracast-fähiges Gerät nutzen. Spätestens ab dem Jahr 2033 werden im Handel ohnehin nur noch mondernste Geräte mit dieser Funktion zu finden sein, sodass nach 2036 nahezu jeder Nutzer nahtlos und barrierefrei vernetzt sein wird. Der neue Standard steht also fest vor der Tür und bringt echten Grund zur Vorfreude!