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Ein Sender. Sechs Kanäle. Zwei Anlagen weniger.

Dolmetschung, Breakout-Session und barrierefreies Hören liefen bisher auf getrennten Systemen. Mit Auracast laufen sie auf demselben.

Warum es bisher zwei Anlagen brauchte

KriteriumPersonenführungs- und DolmetschanlageInduktive Höranlage
BudgetVeranstaltungsbudget, häufig MieteBarrierefreiheitsbudget, häufig Bauprojekt
Technikanaloger UHF-Funk, DECT, InfrarotRingschleife in Boden oder Decke
Kanälemehrereeiner
EmpfängerherstellergebundenHörgerät mit T-Spule
AuslöserKongress mit DolmetschungUmbau, Beschwerde, Norm
Erreicht Hörgeräteneinja
Erreicht Fremdsprachigejanein

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Zwei Anlagen, zwei Budgets, zwei Beschaffungen, zwei Wartungsverträge. Und keine der beiden kann, was die andere kann.

Wie das in der Praxis aussieht

Kanal 1

Originalton. Was auf der Bühne gesprochen wird, unverändert.

Kanal 2

Englisch. Die Dolmetscherin sitzt in der Kabine, ihr Ton geht auf denselben Sender.

Kanal 3

Breakout. Im hinteren Saalteil läuft parallel ein Workshop. Wer wechseln will, drückt eine Taste.

Kanal 4

barrierefreier Mix. Sprache angehoben, Raumhall reduziert. Dieser Kanal erreicht Auracast-Hörgeräte direkt.

Ein Gerät, zwei Töpfe

Die Anlage wird aus dem Veranstaltungsbudget beschafft und erfüllt nebenbei die Anforderungen an barrierefreies Hören.

Oder umgekehrt: Sie wird aus dem Barrierefreiheitsbudget beschafft und macht danach Mehrsprachigkeit möglich, ohne dass eine zweite Anlage nötig wird.

Für Häuser, die beides brauchen, ist das der eigentliche Unterschied. Nicht der Ton – die Beschaffung.